Gasometer Brigittenau im 20. Wiener Gemeindebezirk
Nachdem die Gemeinde Wien die komplette Versorgung von
der Imperial Continental Gas Association übernommen hat, erweiterte
sie ihr Gasnetz einerseits mit Gaswerken andererseits mit Gasspeichern.
Der Gasometer Brigittenau war neben den Gasometer Baumgarten und den Gasbehältern
der Gaswerke in Leopoldau und Simmering der Speicher des Wiener Gasnetzes.
Im Gegensatz zu den Gasometern im Gaswerk Simmering verzichtete man auf
äußerlichkeiten wie eine schmückende Ziegelaußenfassade
und setze den Scheibengasometer ohne Umhüllung in die Forsthausgasse
11 im 20. Wiener Gemeindebezirk - auch Brigittenau genannt.
Technische Daten
Höhe: 71 Meter
Durchmesser: 74 Meter
Volumen: 250.000 Kubikmeter
Baujahr: 1911
Abriss: 1985
Lage vom Gasometer Brigittenau
Gasometer Brigittenau
Einsturz bei der ersten Erprobung
Nach einem Einsturz bei der Erprobung des Gasbehälters am 4. April
1911 konnte der Gasbehälter nach einer Reparatur am 11. Dezember 1911
in Betrieb genommen werden. Er speicherte bis zu 250.000 Kubikmeter Gas
und war auch ein Schiebegasometer. Sein Abbruch erfolgte 1985.